T-RENA

T-RENA: Trainingstherapeutische Rehabilitationsnachsorge


T-RENA ist ein zielgerichtetes trainingstherapeutisches Nachsorgeprogramm für Versicherte der Deutschen Rentenversicherung, die ihre Leistungsfähigkeit nach einer medizinischen Rehabilitation verbessern und stabilisieren möchten. Das Training erfolgt nach individuellem Trainingsplan an Geräten und berücksichtigt die persönliche Situation des Teilnehmenden.

Sie wird als Nachsorge-Leistung nach medizinischer Rehabilitation gemäß § 17 SGB VI erbracht. Anspruch besteht für Versicherte, die zuvor eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation nach § 15 SGB VI abgeschlossen haben und bei denen bestimmte medizinische und arbeitsbezogene Voraussetzungen erfüllt sind.

DRV-Informationen

Anforderungen T-RENA

Personal

  • 1 Physiotherapeut (KGG)
  • 1 Physiotherapeut (MTT)

Gerätemindestausstattung

  • 1 Ausdauergerät
    • Laufband/Stair/Cycle, möglichst mit Herzfrequenzmessung
  • 1 Seilzug
  • Mindestens 6 Medizinische Geräte
    • Je zwei für obere und untere Extremitäten sowie den Rumpf
  • Matten, Hanteln, Therabänder, Hocker, Keilkissen und Lagerungshilfen

T-RENA-Einsatzgebiete

T-RENA unterstützt Versicherte dabei, die in der medizinischen Rehabilitation erworbenen Fähigkeiten gezielt in den Alltag und Beruf zu übertragen. Das Programm setzt auf individuelle Trainingspläne, berufliche Orientierung und den schrittweisen Übergang in eigenständige Aktivität.

Durch gezieltes Kraft-, Ausdauer- und Koordinationstraining an medizinischen Geräten wird die Leistungsfähigkeit von Muskel-, Skelett- und Herz-Kreislaufsystem nachhaltig gestärkt. 

Ziel ist es

  • Therapieerfolge zu festigen,
  • die Belastbarkeit im Alltag zu erhöhen und
  • die berufliche Wiedereingliederung zu fördern.

Die Regelbehandlungszeit beträgt 60 Minuten, die Durchführungsform erfolgt im Gruppentraining mit bis zu 12 Patienten.

Mögliche Geräteausstattung