Vom Funktionsaufbau zur arbeitsplatznahen Belastbarkeit


Die berufsbezogene Rehabilitation folgt klaren trainingswissenschaftlichen Prinzipien: vom Einfachen zum Komplexen, vom Defizit zur Funktion, vom isolierten Bewegungssegment zur globalen, alltags- und arbeitsplatzbezogenen Belastung. Ziel ist es, funktionelle Einschränkungen systematisch zu reduzieren und Patientinnen und Patienten schrittweise an reale berufliche Anforderungen heranzuführen.

Zu Beginn stehen eingelenkige, defizitorientierte Übungen im Vordergrund. Kraftdefizite, muskuläre Dysbalancen oder eingeschränkte Bewegungsumfänge werden gezielt adressiert und unter kontrollierten Bedingungen trainiert. Die Belastung ist präzise dosierbar, reproduzierbar und objektiv messbar.

Im weiteren Verlauf werden mehrgelenkige Bewegungen integriert, gefolgt von komplexen, funktionellen Bewegungsaufgaben. Hierbei rücken Koordination, intermuskuläre Zusammenarbeit, Rumpfstabilität und dynamische Kraftentfaltung in den Fokus. Abschließend werden globale, arbeitsplatztypische Bewegungsmuster trainiert – etwa Heben, Tragen, Ziehen, Drücken, Überkopfarbeiten oder Rotationsbelastungen – unter variabler Last und unterschiedlichen Ausgangspositionen.

Durch variable Widerstandsformen, unterschiedliche Bewegungsrichtungen und frei gestaltbare Bewegungsabläufe lassen sich sowohl isolierte Test- und Trainingssituationen als auch realitätsnahe Belastungsszenarien abbilden. Objektive Leistungsdaten ermöglichen eine transparente Verlaufsdokumentation und eine belastbare Einschätzung der arbeitsbezogenen Leistungsfähigkeit.

So entsteht ein strukturierter und nachvollziehbarer Therapieprozess, der den Weg von der lokalen Funktionsverbesserung hin zur sicheren, nachhaltigen Rückkehr in den beruflichen Alltag konsequent begleitet.

Vorteile des Trainings:

  • Präzise, individuell dosierbare Belastungssteuerung
  • Objektive Mess- und Verlaufsdokumentation
  • Progressiver Trainingsaufbau nach klaren Rehabilitationsprinzipien
  • Simulation realer Arbeitsplatzanforderungen
  • Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Belastungstoleranz
  • Hohe Übertragbarkeit auf funktionelle Alltags- und Berufssituationen

Einsatzbereiche:

  • Rehabilitation nach muskuloskelettalen Verletzungen oder Operationen
  • Wiederherstellung arbeitsplatzspezifischer Belastbarkeit
  • Vorbereitung auf die stufenweise Wiedereingliederung
  • Funktionelle Leistungsanalyse
  • Präventive Trainingsprogramme bei beruflichen Belastungsprofilen

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